Einzigartiges Sonnenblumenprojekt in Honduras

Ein Gemeinschaftsprojekt der Regierung von Honduras Girasoloil AG Schweiz und Girasoloil Honduras SA.

Wie Knut Willand von Girasoloil mitteilt, haben diese beiden Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der Regierung Honduras dieses einzigartige Projekt initiiert. Die honduranische Regierung wird von Präsident Porfirio Lobo und Minister Cesar Ham vom INA (Instituto Nacional agricultura) vertreten.
Was ist einzigartig?

Die Regierung hat 60.000 Hektar Land zur Verfügung gestellt, welches durch eine Kooperation mit der in der Region Sico lebenden Bevölkerung genutzt werden kann. Die Einheimischen erhalten das Recht, dieses Land kostenlos zu nutzen. Wie Knut Willand von Girasoloil weiter ausführt, werden sie in der Partnerschaft zu den beiden genannten Unternehmen von einem Verband vertreten.

Die genutzen Landflächen waren zuvor nur mit Graß bewachsen. Das bedeutet, dass keine bewaldeten Gebiete gerodet wurden und kein Land verwendet wurde, welches zuvor der Lebensmittelproduktion diente.

Girasoloil AG und SA haben begonnen, Maschinen zur Verfügung zu stellen, die benötigt werden um die Ackerflächen für die Produktion vorzubereiten. Gleichzeitig wird jedoch darauf Wert gelegt, so viele Arbeiter wie möglich für die manuelle Bewirtschaftung einzuspannen. Aktuell (Stand Oktober 2011) sind 43 Arbeiter in Vollzeit beschäftigt und die Anzahl der Mitarbeiter steigt monatlich.

Das Ziel des Projekts besteht laut Aussage von Knut Willand von Girasoloil darin, die Produktion so aufzubauen, dass jeden Monat 5000 Hektar Sonnenblumen geernet werden können.

Neben dem Anbau von Sonnenblumen bauen die Unternehmen eine Weiterverarbeitungsfabrik auf. Durch diese wird ermöglicht, aus den Sonnenblumensamen Sonnenblumenöl herzustellen und den Rest zu Tiernahrung zu verarbeiten.

Honduras ist ein Land mit großem Potential im landwirtschaftlichen Bereich. Aufgrund der allgemeinen finanzielle Situation des Landes können jedoch viele Landflächen nicht für die Landwirtschaft genutzt werden.

Girasoloil AG und SA planen gemäß Knut Willand, in enger Zusammenarbeit mit der Regierung, die bewirtschaftbaren Landflächen zu vergrössern und langsam die Vielfalt an Produkten zu erhöhen. In Arbeit befindet sich eine Lohnfertigung spezifischer Produkte für europäische Supermarkt-Ketten. Dadurch gehen die Waren den direkten Weg vom Hof in den Supermarkt, was zu einer Minimierung der Transportwege, mehr Kosteneffizienz und zu einem niedrigeren Preis für den Konsumenten führt.

Das Projekt ist nicht ausschließlich wirtschaftlicher Natur sondern hebt besonders den sozialen Hintergrund hervor. Und welchen besseren Weg gibt es Menschen zu helfen, als ihnen zu helfen sich selber zu helfen. Das Projekt bringt Arbeit und nutzbare Ackerflächen in eine Region, in der zuvor keine Arbeitsmöglichkeiten existierten oder nutzbares Land vorhanden war.