Aktiendepot Vergleich – Depotkosten vergleichen und Geld sparen

Die Eröffnung eines Depots, ist in der Regel überall kostenlos.
Welches Depot sich in der Nutzung als das Günstigste erweist, ist individuell, da dies stark abhängig vom persönlichen Trading Verhalten ist.
Wer ein großes Ordervolumen hat oder Trades mit großen Geldbeträgen, braucht ein anderes Aktiendepot, als Personen, die ihr Depot nur gelegentlich nutzen oder hauptsächlich im Ausland handeln.
Daher sollte nicht nur auf die Grundgebühr, welche bestenfalls kostenlos ist, geachtet werden, sondern vor allem auf die Zusatzleistungen, wie das Setzen von Limits. Da diese Kosten im Laufe eines Jahres schnell ins Gewicht fallen und mehrere Hundert Euro betragen können. Weil Onlinebroker einen geringeren Verwaltungsaufwand haben, verlangen diese oftmals keine Grundgebühr.
Die Serviceleistungen sind bei einer Vielzahl der Broker ebenso kostenlos.
Eine telefonische Orderaufgabe ist in der Regel nur nötig, wenn Probleme mit dem Internetanschluss auftauchen. Zumeist verlangt der Depotanbieter dafür jedoch extra Geld.
Für das Abrufen von Realtime-Kursen können ebenfalls Gebühren fällig werden. Auf der anderen Seite, gewähren manche Broker beim Kauf bestimmter Fonds Rabatte.
Wichtig für den Wertpapierhandel ist neben dem Depot ein so genanntes Verrechnungskonto, von dem die Kosten für die Aktien abgebucht werden. Bei einigen Depotanbietern gibt es dies gratis dazu.
Lesen Sie also unbedingt das Kleingedruckte, bevor Sie ein Depot eröffnen.
Beachtet werden muss abgesehen von den Kosten allerdings auch, an welchen Börsen mit dem Depot gehandelt werden kann, beispielsweise Aktien von Unternehmen im NASDAQ oder an den Börsen in London. Die jeweiligen Börsengebühren stehen nicht mit dem genutzten Brokers in Zusammenhang. Sie fallen zusätzlich zu den Depotkosten an.
Fazit:
Ein Vergleich der Depotkosten von Onlinebrokern kostet durch die unterschiedlichen Höchstbeträge zwar Zeit, im Nachhinein aber weniger Geld.