Es erwischt uns beim Einkauf, in der Umkleidekabine oder am Erfrischungsort von Warenhäusern und Restaurants. Duftmarketing ist mehr als nur eine Modeerscheinung und beeinflusst unser tägliches Leben, ohne das wir direkt bemerken. Ein frischer, an die Jahreszeiten angelehnter Duft, empfängt die Besucher, beeinflusst das Alltagsgeschehen und löst Gefühle und Erinnerungen aus, die uns animieren sollen, ein positives Gefühl an die Lokalität abzuspeichern. Bereits mit wenigen Monaten nehmen Kleinkinder verschiedene Düfte war. Im Gegensatz zu optischen oder akustischen Reizen gehen Gerüchte direkt über die Nase zum Gehirn über und werden im Emotionszentrum abgespeichert. Die meisten Menschen kennen dieses Phänomen. Schon nach wenigen Augenblicken, denen wir einem uns bekannten Duft ausgesetzt sind, erwecken Erinnerungen an vergangene Erlebnisse. Die Verwendung von Düften ist keineswegs eine neue Modeerscheinung, sondern wurde schon im alten Ägypten angewendet und war als nützliches Heilmittel beliebt. In den modernen Warenhäusern sollen angenehme Düfte eine bessere Verkaufsatmosphäre schaffen und das Image von Produkten und der Marke aufwerten. Das Zauberwort heisst hier Corporate Identity, mit dem Unternehmen versuchen, ein einheitliches Erscheinungsbild der Marke zu erzeugen und dauerhaft beim Konsumenten abzuspeichern. Früher verbrannten Metzger verschiedene Buchenholzspäne hinter dem Ladentresen, um den Kunden ein Gefühl von frischer Ware zu vermitteln, was zeigt, dass der Begriff einer einheitlichen Duftstrategie schon zu Zeiten unserer Grosseltern bekannt war. Doch gibt es durchaus auch kritische Bemerkungen, die von einer Überreizung der Nase ausgehen und von Allergologen bemängelt werden. Dennoch bleibt die Konzentration von Duftstoffen in der Luft meist gering und ist nicht schädlicher als das Auftragen auf der Haut oder der Verzehr von mit Aromen verzierten Lebensmitteln. „Unsere Branche ist in einem ständigen Veränderungsprozess und wir sind froh, unseren Kunden immer neuere und innovativere Düfte zu präsentieren“, so Livio Fazio, Eigentümer der Duftwasser GmbH. Ab einem Alter von rund 60 Jahren nimmt das Riechvermögen langsam ab und die Geruchswahrnehmung wird beeinträchtigt. Das Frauen besser riechen als Männer, mag daran liegen, dass es das Duftmarketing bisher noch nicht in die Autowerkstätten und Bauunternehmen geschafft hat. Aber wer den Trend beobachtet, weiss, dass die Entwicklung weitergeht und sich auch dieses Phänomen umkehren kann. |
Pressekontakt: Herr Mateo Meier Online Marketing AG
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